Das Projekt Korber Robots wurde als VR-Erlebnis für die Logistik und den Betrieb von Lagerhäusern entwickelt. Ziel war es, Besuchern die Möglichkeiten der Automatisierung von Produktions- und Fertigungsprozessen mithilfe von Robotern aufzuzeigen. Durch die Interaktion mit den Robotern sollten Effizienz, Qualität und Zeitersparnis demonstriert werden.
Das VR-Erlebnis umfasst zwei Arten von Robotern, die jeweils eigene Funktionen und Arbeitsabläufe haben:
Goods-to-Person-Roboter
Der mobile Roboter besteht aus einem Monitor, einem fest installierten Scanner, einem Handscanner, einer fahrbaren Leiter und einem Put-to-Light-System mit Behältern.
Auf dem Monitor wird der Lagerort, ein Bild des zu pickenden Artikels sowie die Menge angezeigt.
Der Picker entnimmt den Artikel, scannt ihn und bringt ihn zum zugewiesenen Behälter am Put-to-Light-Regal.
Nach Abschluss bestätigt er den Vorgang per Knopfdruck. Anschließend positioniert sich ein neuer Roboter für den nächsten Pick.
Kollaboratives In-Aisle-Picking
Mehrere mobile Roboter mit Behältern stehen in den Regalreihen bereit.
Der Picker nähert sich einem Roboter, überprüft auf dem Display den Lagerort, das Bild und die Menge des Artikels.
Nach dem Scannen zeigt der Roboter, in welchen Behälter (farblich gekennzeichnet, Position 1–4) der Artikel gelegt werden soll.
Der Picker bestätigt die Aktion auf dem Display, und der Roboter fährt zum nächsten Auftrag. Danach wiederholt sich der Prozess mit dem nächsten Roboter.
Die Lösung wurde auf mehreren Events des Kunden präsentiert und erhielt durchweg positives Feedback. Das Projekt demonstrierte eindrucksvoll, wie VR genutzt werden kann, um robotergestützte Automatisierung realistisch und interaktiv zu vermitteln.